5 Gründe, warum Wanderstöcke eine gute Wahl sind.

Wanderstöcke verbessern die Ausdauer.

Beim Aufstieg kann man sich an ihnen hochdrücken oder hochziehen, was einen Teil des Kraftaufwandes von den Beinen auf die Arme verlagert. So werden auch längere Wandertouren zu einem angenehmen Erlebnis.

Die Verwendung von Trekkingstöcken hilft, die Kniegelenke zu schonen.

Beim Abstieg entlasten Wanderstöcke die Beine, und damit die Kniegelenke. Das ist besonders bei langen Abstiegen und/oder Abstiegen mit schwerem Rucksack äußerst wertvoll. Sollten Ihre Kniegelenke Ihnen also öfter Probleme bereiten, dann sind Trekkingstöcke für Sie Gold wert.

Wanderstöcke verbessern Ihr Gleichgewicht.

Auf schmalen Brücken, ausgesetzten Stellen oder beispielsweise bei Flussdurchquerungen helfen Ihnen die Wanderstöcke im Gleichgewicht zu bleiben. So werden Stürze vermieden und der Weg erleichtert.

Weniger Rücken- und Schulterschmerzen durch eine aufrechtere Haltung.

Auf schmalen Brücken, ausgesetzten Stellen, oder beispielsweise bei Fluss Durchquerungen helfen Ihnen die Wanderstöcke, im Gleichgewicht zu bleiben.

Wanderstöcke sind im Notfall vielseitig eisetzbar.

Ganz besonders Teleskop-Trekkingstöcke eignen sich in diversen Notfällen ausgezeichnet um Brüche zu Schienen oder provisorische Tragen zu bauen. Gerade in schwierigem Gelände, oder anspruchsvollen ausgesetzten Stellen mit erhöhter Verletzungsgefahr, ein riesen Pluspunkt.

Fazit und weitere Tipps.

Wie die 5 Punkte ganz klar verdeutlichen, sind Wander- und Trekkingstöcke mehr als nur hilfreich, besonders bei langen Wandertouren mit einem vollgepackten Rucksack in widerspenstigem Gelände. Hier ein paar weitere hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre Wanderstöcke am effektivsten nutzen.

  • Man sollte das Gehen mit Trekkingstöcken erst in sicherem Gelände testen und diese in der Nähe der Füße aufsetzen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie die Stöcke auf die richtige Höhe eingestellt haben. Entweder immer gleich, oder eher kürzer beim Aufstieg und eher länger beim Abstieg. Wichtig ist, dass Sie sich wohl fühlen und eine möglichst natürliche Haltung einnehmen.
  • Benutzen Sie immer beide Wanderstöcke, da Sie sonst eine Seite unnötig mehr belasten. Auf Dauer kann dies die Gelenke schädigen.
  • Für den richtigen Halt greift man von unten durch die Schlaufen und umfasst dann den Griff so, dass die Enden zwischen Daumen und Zeigefinger nach oben zur Griffkante laufen. Der Handballen sollte in der Schlaufe aufliegen.
Die medizinische Kommission der UIAA empfiehlt die Verwendung von Bergstöcken besonders...
  • ...bei bei fortgeschrittenem Alter
  • ...bei Wirbelsäulenschäden und Gelenkschäden an den Beinen
  • ...beim Tragen von schweren Rucksäcke
  • ...bei massivem Übergewicht
  • ...bei schlechten Wetter- und Sichtverhältnissen wie Schnee, Nässe und Dunkelheit.